28. Apr
19:30
21:00
Veranstaltung, Theater
Müntschemier

Fluech u Säge - Ein berndeutsches Theater aus dem Jahrhundert der Reformation

Niklaus Manuel, ein Vorreiter der Reformation in Bern, malt den Totentanz. Später ist er Landvogt in Erlach. 1528 nimmt Bern die Reformation an. Was bewirkt die Reformation? 50, 500 Jahre später?

1570: Walter Hänni ist Pfarrer in Ins, Peter Imhag Landvogt in Erlach. Ihre Aufgabe ist es, das Volk zu Fleiss und Gottesfurcht zu erziehen. Die Männer des Chorgerichts sollten dabei tatkräftig mithelfen. Dem stellen sich aber viele Widerstände entgegen. Sie werden verkörpert durch drei dunkle Gestalten. Im Mittelpunkt des Dramas steht Familie Glötzli, ein altes, ausgestorbenes Müntschemierer Geschlecht. Vater Hans lässt sich durch Bösewichte zu einer verhängnisvollen Aussage verleiten. Als er noch Verdächtigungen gegenüber seiner Frau Glauben schenkt, sieht er sich gezwungen, in französische Kriegsdienste einzutreten. Elsa versucht zu Hause ihre Familie durchzubringen.

24. August 1572 – Tausende von Protestanten werden in der Bartholomäus-Nacht zu Paris umgebracht. Hans Glötzli wird in einen Kampf um Leben und Tod verwickelt. Im Wundfieber hat er eine Vision des Jüngsten Gerichts.
Mit Bestürzung werden die schlimmen Nachrichten aus Frankreich zuhause aufgenommen...

Kann sich Fluch in Segen verwandeln? Mit dem Stück werden wir in diese Frage hineingenommen; eine hoffnungsvolle Antwort gibt der Schluss.

 

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